Eine Schülerin verbessert elternsprechtag.at

#praktikum - Ein Erfahrungsbericht

Praktikanten sind häufig diejenigen Personen im Unternehmen, die Hilfsarbeiten übernehmen. Sie holen Kaffee, ordnen Rechnungen ein oder müssen die Inventur machen und dabei Stifte sowie Radiergummis zählen. Nichts davon war bei meinem Praktikum in der softaware gmbh der Fall.

Schon beim Bewerbungsgespräch hat mir Roman Schacherl versichert, dass sich in seiner Firma jeder den Kaffee selbst holt. Tatsächlich: Stattdessen standen Programmieren, das Gestalten von Logos, interessante Gesprächsthemen in der Mittagspause und Tischfußball an der Tagesordnung.

Letzteres trug sicher maßgeblich dazu bei, gleich auch die Namen meiner neuen Kollegen richtig zuzuordnen (selbst wenn ich dauernd verlor!). Das Gefühl der Aufregung am Beginn verschwand bei mir ohnehin schnell, da mich das junge Team rasch in die bestehende Gemeinschaft aufnahm und mir mit Rat und Tat zur Seite stand.

Richtig anpacken bei den vielfältigen Aufgaben

In den ersten Tagen meines fünfwöchigen Praktikums beschäftigte ich mich mit der für mich komplett neuen Programmiersprache C# und benötigte einiges an Hilfe, um die Hürde zu meistern. Als das geschafft war, widmete ich mich mehr dem Grafischen. Das Designen einer Handy-App und das Entwerfen eines dazu passenden Logos ging mir aufgrund meiner Schulausbildung (HLW für Kommunikations- und Mediendesign) leichter von der Hand. Im Photoshop stellte ich meine Freistell-Künste unter Beweis und gestaltete Entwürfe für Homepages.

Elternsprechtag.at NEU

Am meisten war ich jedoch am Relaunch der Website Elternsprechtag.at beteiligt. Elternsprechtag.at war für mich ein sehr spannendes Projekt. Ein gutes Gefühl, an etwas arbeiten zu können, das auch wirklich umgesetzt und verwendet wird. Da ich selbst noch die Schule besuche, war mir die Seite bereits bekannt. Umso spannender für mich, einiges auf den Kopf zu stellen. Ich hatte die Chance, eigene Ideen einzubringen. Meine Meinung sowie Kritik waren stets willkommen.

Gemeinsam mit Joachim Böck wurden Texte neu verfasst, Bilder ausgewählt und bearbeitet, zahlreiche Entwürfe für das endgültige Layout der Homepage erstellt und schlussendlich in die Tat umgesetzt. Wir haben viel ausprobiert und sind auch auf viele Probleme gestoßen, doch jedes konnte schlussendlich gelöst werden. Die Homepage ging am 31. Oktober online.

Durch den Relaunch ist die Seite viel übersichtlicher geworden. Schritt-für-Schritt-Anleitungen erleichtern Administratoren und Lehrern die Einrichtung eines Elternsprechtages sowie den Erziehungsberechtigten die unkomplizierte Anmeldung. Wichtige Informationen sind auf den ersten Blick ersichtlich, die erstmalige Nutzung des Systems wird dadurch für Schulen bedeutend einfacher. Die Anmeldung für einen Termin bei einem Lehrer ist kinderleicht und in wenigen Schritten erledigt.

Alles in allem habe ich mich sehr über die Chance gefreut, bei softaware arbeiten zu dürfen. Ich konnte meine Fähigkeiten ausbauen, in den Bereich Programmieren hineinschnuppern und tolle Leute kennen lernen. Außerdem bekam ich die Möglichkeit, das 5-jährige Jubiläum von softaware fotografisch festhalten zu dürfen und natürlich mitzufeiern. Ich habe mich in den fünf Wochen sehr wohlgefühlt und freue mich schon auf ein Wiedersehen bei meinem nächsten Praktikum bei softaware im Sommer 2018.

Hier können Sie sich von der Qualität der Arbeit ein Bild machen: www.elternsprechtag.at