Philipp Pendelin_header

Philipp Pendelin

Software-Architekt

#expertefürfastalles #betriebsrat #chieflunchofficer

Philipp Pendelin ist Absolvent des Studiengangs Software Engineering der Fachhochschule Hagenberg, er hat diese mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen, mit seiner Masterarbeit erhielt er den Teufelberger Award. Er arbeitet seit 2012 als Software-Architekt in unserem Team. Zuvor hat er die HTL für Elektronik und Informatik abgeschlossen und einige Jahre Berufserfahrung erworben. Als nebenberuflich Lehrender unterrichtet er an der FH Hagenberg „Mobile Computing Technologien“ und „Mobile und ubiquitäre Systeme“.

Seine Lieblingstechnologien sind HTML5- bzw. Cloud-Anwendungen mit Microsoft Azure. Viel Erfahrung und Wissen hat er auch mit C#, .NET, Angular, TypeScript, WebAPI, WPF und SQL.

Ehrenamtlich ist Philipp als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz und als Schriftführer bei einem Modellflugclub engagiert. Aber auch für Hobbys wie elektronische Musik, Bagger fahren, Modellbau, Elektronik- und Schaltungsentwicklung, etc. bleibt noch Zeit. Philipp hat auch ein Patent für eine Fernsteuerungseinrichtung, diesen Handschuh. Einziger Wermutstropfen: „Zirkelbezüge können nicht aufgelöst werden!“

E-Mail: philipp.pendelin@softaware.at

Blog-Artikel von Philipp.

Nachgefragt. Philipp im Interview.

Philipp, wie bist du zu softaware gekommen?

Das ist eine spannende Geschichte: Ich „kannte“ Roman sehr lange, ohne ihn je persönlich getroffen zu haben. Wir beide haben nämlich regelmäßig Kontakt mit seinem Schwager, da hört man schon mal voneinander. Aber auch auf einem anderen Weg hätten wir uns eigentlich viel früher begegnen sollen, nämlich im Zivildienst. Diesen hätten wir um ein Haar gemeinsam absolviert, wenn Roman nicht doch am Tag vor dem Antritt noch nach Steyr gewechselt wäre. So musste ich dem Schicksal etwas nachhelfen und begann neben der Arbeit in Hagenberg zu studieren, wo wir uns schließlich und endlich kennengelernt haben. Die Zusammenführung ist geglückt, mittlerweile arbeiten wir bereits eine ganze Weile sehr gut zusammen. 

Was sind deine Aufgaben bei softaware – die liebsten und die weniger lieben?

Von der Entwicklung über das Projektmanagement und die Kundenbetreuung ist alles dabei. Bei Neuanbahnungen bin ich in die Anforderungsanalyse zu Beginn involviert.

Meine Aufgaben betreffen also das gesamte Spektrum, von vorne bis hinten sozusagen. Ich kann aber beim besten Willen keine Wertung vornehmen. Mir macht meine Arbeit wirklich Spaß, es ist alles so fein – das könnte viel blöder sein! [lacht] Nein, wirklich. Diese Vielseitigkeit ist toll. Was manchmal etwas mühsam sein kann, ist das viele Telefonieren bei internationalen Projekten. Das stört mich nicht wirklich, aber ich scherze dann schon mal über meine Tätigkeit als Call Center Agent.  

Bei softaware sind ja nicht nur deine Aufgaben vielseitig, sondern auch die Auftraggeber. Mit welchen Branchen hast du es aktuell zu tun?

Ich arbeite tatsächlich in vielen verschiedenen Bereichen. Aktuell befasse ich mich mit dem Projekt AUDIS, der strukturierten Notrufannahme in Rettungsleitstellen, optimiere die Rechnungsverfolgung eines Bauunternehmens, bearbeite ein Projekt zur Unternehmensbewertung und eins zum Getreidemanagement. Das klingt so abwechslungsreich, wie mein Arbeitsalltag oft ist.  

Was machst du außerhalb von softaware gern, wie verbringst du deine Freizeit?

Ebenfalls mit Software entwickeln! Ich mach das auch als Hobby mit Leidenschaft. Ja und sonst fülle ich meine freie Zeit eben mit allem, was mir Spaß macht: Ich gehe gerne laufen, aber ab und zu nichts tun finde ich auch gut. Beim Roten Kreuz bin ich Rettungssanitäter, außerdem in einem Modellflugverein und eine Freundin hab ich auch – diese Angaben sind allerdings NICHT nach Priorität gereiht! :-) 

Dein liebstes Klischee über Softwareentwickler?

Bei meinem vorhergehenden Arbeitgeber bekamen wir eines Tages eine neue Praktikantin. Ich kam mit ihr ins Gespräch, als wir gerade gemütlich beim Kaffeeautomaten standen. Wir plauderten ein wenig und sie fragte mich, wofür ich denn in der Firma eigentlich zuständig sei – worauf ich antwortete, dass ich Softwareentwickler bin. Ihre verwunderte Reaktion: „So schaust ja gar nicht aus!“

Projekte von Philipp.

AUDIS

eurofunk Kappacher GmbH

Softaware führte 2013 ein innovatives Projekt mit dem Roten Kreuz, Landesverband OÖ im Bereich der Rettungsleitstellen durch - AUDIS (Aufnahme- und Dispositionsstandard). Mit dieser Softwarelösung ist nicht nur organisatorisch ein Standard für telefonische Notfallaufnahme und Disposition gesetzt, auch die Mitarbeiter werden bestmöglich unterstützt. Das Wissen, das während des Notrufs gesammelt wird, wird in AUDIS eingegeben - die Software liefert im Gegenzug mehrere Fragen, die dem Anrufer gestellt werden können. Auf Basis des Wissens werden dazu passende Diagnosen vorgeschlagen, um den Disponenten bei seiner Entscheidung zu unterstützen. Dazu wurde 2016 gemeinsam mit eurofunk Kappacher ein Ergänzungsmodul erstellt, mit dem telefonische Erste-Hilfe-Anleitungen durchgeführt werden können.


Biogetreide-Cockpit

Erzeugergemeinschaft Bio-Getreide OÖ

Die Cockpit-Webanwendung ermöglicht der EZG Bio-Getreide eine tagesaktuelle Darstellung ihrer Getreidemengen. Gegliedert nach unterschiedlichen Lagerstätten und Qualitäten können damit geplante Ein-, Um- und Auslagerungen für ein professionelles Lagermanagement erfasst werden. Auf der Basis von leicht verwaltbaren Stammdaten in übersichtlichen Kategorien wurde damit auch ein optimales Tool für die Verrechnung geschaffen.


Reifegradmodell

Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur

In Kooperation mit der FH Steyr und dem Mechatronik-Cluster haben wir eine Webanwendung entwickelt, die zur Messung der Industrie 4.0-Reife von Unternehmen dient. Die Ergebnisse der Bewertungen fließen in eine anonymisierte Benchmark-Datenbank, anhand dieser lässt sich die aktuelle Marktsituation in den untersuchten Branchen auswerten. Weiters kann der Fortschritt der geplanten Umsetzungsmaßnahmen in den jeweiligen Unternehmen gemessen werden.


PCM Vorkontierung

Pro Care Management

Pro Care Management agiert als outgesourcter Zentraleinkauf, vor allem für Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und andere Großverbraucher im Lebensmittelmarkt. Für PCM erstellten wir ein Tool zur vorschlagsweisen Entwicklung von Buchungssätzen als Vorstufe der Finanzbuchhaltung. Nach elektronischer Vereinnahmung werden Lieferschein- und Rechnungspositionen einander gegenübergestellt, was die Kontrolle und Verbuchung bedeutend erleichtert. Belege können nach einzelnen Artikeln durchsucht und gefiltert werden, sog. Platzhalterrechnungen werden erstellt, sobald der Rechnungsersteller ausnahmslos elektronisch einmeldet. Neben Komfortfunktionen wie der Belegdelegierung und der einfachen Notizfunktion am Beleg, ergänzen unterschiedlichste Berichte die übersichtliche Darstellung der Rechnungsübersicht.


Easyhire

TTI Personaldienstleistung GmbH

Das Projekt easyhire ist ein Tool zur Unterstützung von Personaleinsatz- und Personalkostenplanung für Personaldienstleister. Das Zeitarbeitsportal verschafft einen Überblick über alle Bewerber, Mitarbeiter und Lieferanten. Die Webanwendung ermöglicht minutengenaue Zeiterfassung, individuell angepasst an das jeweilige Arbeitszeit- und Schichtenmodell. Im Hochrechnungsmodul werden personalrelevante Kostenveränderungen abgebildet. Bei easyhire können Qualifikationsnachweise, sowie Erinnerung an fällige Termine (z.B. arbeitsplatzbedingte Untersuchungen, etc.) hinterlegt werden. Weiters sind Mitarbeiterbewertung, Rechnungskontrolle und div. Auswertungen vorgesehen.


WEB-CALCULATOR

Automobilhersteller

Für den neuen Online-Auftritt eines großen Automobilherstellers war die softaware gmbh an der Entwicklung des Fahrzeug-Konfigurators in Ostasien beteiligt. Um potentiellen KäuferInnen die erwarteten Kosten anzeigen zu können, berechnen wir jede Leasing- und Finanzierungsrate für Neuwagen und deren Zubehör abhängig von der Laufzeit, Anzahlungshöhe und vielen anderen Parametern.